SRS Waffen "Schreckschuss Reizstoff und Signalwaffen" .

Im Volksmund Schreckschusswaffen genannt.

Welche Personen dürfen Umgang mit Waffen oder Munition haben ?

Umgang mit einer Waffe oder mit Munition hat, wer diese erwirbt, besitzt, überlässt, führt, verbringt, mitnimmt, damit schießt, herstellt, bearbeitet, instand setzt oder damit Handel treibt.
Umgang mit Waffen und Munition dürfen grundsätzlich nur Personen haben, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Allerdings lässt das Gesetz hiervon auch Ausnahmen zu.
So dürfen Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, Umgang mit geprüften Reizstoffsprühgeräten haben. Auch bestehen beispielsweise Ausnahmen hinsichtlich des Schießens von Minderjährigen auf Schießstätten oder für Inhaber von Jugendjagdscheinen. Wer eine Schusswaffe erwerben, besitzen oder führen will, bedarf einer entsprechenden waffenrechtlichen Erlaubnis.
Für Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen ist der Erwerb und Besitz für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erlaubnisfrei.

Der „Kleine Waffenschein“ wird benötigt, wenn eine Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffe, die das PTB-Zeichen besitzt, geführt werden soll. „Führen“ bedeutet in diesem Zusammenhang, das „Dabeihaben“ einer derartigen Waffe außerhalb der eigenen Wohnung, des eigenen Geschäfts oder des eigenen Grundstücks. Generell verboten ist das Führen dieser Waffen auf öffentlichen Veranstaltungen wie beispielsweise Versammlungen, Sportveranstaltungen oder Jahrmärkten.
Dies bedeutet aber auch, dass der bloße Besitz einer solchen Waffe in der eigenen Wohnung nicht erlaubnispflichtig ist.

Ein Antrag auf Erteilung eines „Kleinen Waffenscheins“ ist bei der örtlich zuständigen Waffenbehörde zu stellen.

Voraussetzung für die Erteilung ist, dass Sie das 18. Lebensjahr vollendet haben, zuverlässig und persönlich geeignet sind.

Hinzuweisen ist darauf, dass auch weiterhin das Schießen in der Öffentlichkeit, außer in Notwehrfällen, grundsätzlich verboten ist. Ausnahmen von diesem Verbot werden durch das Gesetz geregelt (z. B. im Rahmen der Mitwirkung bei Theateraufführungen, als Startzeichen oder zur Abgabe von Seenotsignalen).

Wenn Sie die Waffe in der Öffentlichkeit führen, müssen Sie den „Kleinen Waffenschein“ sowie Ihren Personalausweis oder Pass dabei haben.

Derjenige, der ohne eine derartige Erlaubnis (Kleiner Waffenschein) angetroffen wird, muss mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe rechnen. Des Weiteren droht die Einziehung der Waffe.

ACHTUNG:
LESEN SIE DEN FOCUS ARTIKEL WAS IHNEN PRAKTISCH PASSIEREN KANN , WENN SIE MIT EINER SCHRECKSCHUSS REIZSTOFF SIGNALWAFFE (SRS WAFFE) OHNE KLEINEN WAFFENSCHEIN IN DER ÖFFENTLICHKEIT ANGETROFFEN WERDEN.

"Geldstrafen und Gefängnis: Das droht Ihnen, wenn Sie eine Waffe bei sich tragen"

Hinweise für Silvester
Das Verschießen von Pyrotechnik mit Schreck- oder Signalschusswaffen an Silvester ist auch bei Besitz eines „Kleinen Waffenscheins“ nicht erlaubt. Darüber hinaus ist bei öffentlichen Veranstaltungen - also auch bei großen Silvesterveranstaltungen - das Führen jeglicher Waffen (auch mit kleinem Waffenschein) verboten.

Wenn Sie eine Waffen finden verständigen Sie bitte unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) die Polizei, egal ob Sie meinen das es sich um eine Schreckschusswaffe oder um erlaubsnispflichtige Waffe handelt. (Weitere Informationen finden Sie hier)

(Quellen: Polizei Köln, Polizei Sachsen)
Antragsformular "Kleiner Waffenschein" der Polizei Köln (Nur für Personen mit Wohnsitz in Köln & Leverkusen)

Weitere Informationen zu erlaubnispflichtigen Langwaffen und Kurzwaffen (Pistolen, Revolver, Signalpistolen) finden Sie auf unserer Hauptseite.

Wir kaufen keine SRS (Schreckschuss Reisstoff und Signalwaffen) an.

Die gefährliche Wirkung einer Schreckschusswaffe können Sie gut in dem vom WDR erstellen Beitrag auf YouTube sehen.

Zu unserer Hauptseite www.erbwaffen.com gelangen Sie hier.
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